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<pre>War das Gastspiel in der Domstadt noch mehr als ansehnlich, hatte das Team im Heimspiel gegen die TSG den Zusammenbruch sämtlicher Systeme zu beklagen — wobei die fünf in der ersten Stunde geschluckten Treffer naturgemäß auf besonders tiefe Verwerfungen in der Defensive verweisen.  <p> Die Partien der einzelnen Spieltage stehen dagegen schon jetzt fest. So natürlich auch die weiteren Duelle am Auftakt-Wochenende, angesichts derer wir Wettfreunde uns vor Neugier ebenso kaum noch im Zaum halten können.  <p>  Nach dem unerwarteten Sieg der Wolfsburger am ersten Spieltag gegen Schalke sorgte auch Bayer Leverkusen für eine Überraschung. Die „Werkself“ verlor nämlich zum Auftakt mit 0:2 gegen Gladbach im Rhein-Derby. <p> Da Dortmund zugleich den zweitbesten Angriff (64 Treffer) in die Waagschale wirft, scheint sich aus Bremer Sicht sogar ein ähnliches Debakel wie unlängst gegen Bayern München anzukündigen <p>  Angesichts des nach 45 Minuten zu konstatierenden Torschuss-Verhältnisses von 8:0 mutete es mehr als unglücklich an, dass Bayer nach dem Wiederanpfiff praktisch schon mit der ersten Torannäherung in Führung ging.  </pre>


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<pre>Da es der VfL Wolfsburg bei seinen bisherigen 18 Besuchen an der Isar lediglich auf ein einziges Unentschieden brachte — ein 3:3 im Dezember 2001 —, kam es keineswegs von ungefähr, dass die beiden diesjährigen Sternstunden jeweils dem eigenen Publikum vorbehalten waren:  <p> für den großen Favoriten kam der Ausrutscher im Hinspiel allerdings nicht nur wegen der eigentlich vorausgesetzten Unterwürfigkeit der Hessen überraschend; immerhin ist man es in München ganz allgemein nicht mehr gewohnt, gegen den Bodensatz der Bundesliga Rückschläge hinzunehmen.  <p>  Dabei kühlte es das Mütchen gewaltig, dass der letzte Schritt mit einem besonders überzeugenden 6:0-Triumph in Wolfsburg gelang; nach etlichen unglücklich verlaufenen Auftritten fand das Team im Moment der nationalen Krönung zu seiner dominanten Linie zurück. <p> „Der zweite Elfer war noch dümmer als der erste. Wir hatten in der ersten Halbzeit mehrere Topchancen, dann kriegst du so einen dummen Elfer. Da müssen wir schlauer spielen“, war sich auch Bayer-Mittelfeldspieler Kai Havertz der „Unnötigkeit“ des zweiten Elfmeters bewusst. <p>  „Aus der englischen Woche mit sieben Punkte rauszugehen ist überragend“, strahlte Baum, der trotzdem das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verliert: Den Klassenerhalt.  </pre> 


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<pre> Samstag, 28. April 2018 um 18:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> Jetzt beträgt der Rückstand auf die zweitplatzierten Münchner wieder sechs Punkte und gar neun Zähler fehlen bereits auf Tabellenführer RB Leipzig. Nachvollziehbar, dass Dortmund-Coach Thomas Tuchel nach der Pleite in Frankfurt stocksauer war.  <p>  Letztlich hat es der BVB somit nur der von Werder betriebenen Ergebniskosmetik zu verdanken, dass nun wohl schon ein knapper Sieg im direkten Duell die herrschenden Verhältnisse zementiert: Vier mehr geschossene Treffer bürgen dafür, dass Dortmund der alleinige Schmied seines Glückes bleibt. <p>  Wie der Blick auf die Tabelle beweist, hat den Wölfen die drei Spiele währende Durststrecke vor der Länderspielpause nicht weiter weh getan: Nachdem das 4:2 gegen Hoffenheim die Rückkehr auf den vierten Platz besorgte, wird der VfL nun aber vielleicht schon am Böllenfalltor wieder kalt erwischt. <p>  Bremen konnte nach sieben sieglosen Spielen in Folge mit fünf Niederlagen zuletzt Stuttgart mit 2:1 bezwingen. Den Schwung will Werder nun mitnehmen und auch auswärts mal wieder etwas reißen. In der Fremde ist der SVW seit vier Partien sieglos (1U, 3N). Im letzten Auswärtsmatch bei Meister Leverkusen gerieten die Grün-Weißen mit 0:5 gehörig unter die Räder.  </pre>


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<pre> Die Gastgeber aus Dortmund sind zwar unter Peter Stöger in der Liga noch immer ungeschlagen, aber der letzte Sieg liegt bereits drei Spiele zurück. Nach drei 1:1-Unentschieden gegen Atalanta, Augsburg und RB Leipzig soll nun endlich wieder ein „Dreier“ eingefahren werden.  <p> Mut macht den Franken aber in jedem Fall die Heimbilanz. Die erste Heim-Niederlage ändert schließlich nichts daran, dass diese verhältnismäßig gut ausfällt.   <p> Mit ihrer mangelhaften Chancenverwertung machten sich die Westfalen unlängst zwar insbesondere in den Cup-Wettbewerben gern einmal das Leben unnötig schwer; in der Bundesliga konnte die Truppe von Thomas Tuchel zuletzt dagegen wieder regelmäßig das Glück erzwingen. <p>  Zufrieden zeigte sich auch Niko Kovac mit dem 1:0-Sieg seiner Mannschaft gegen Hannover. Nach der schwachen Vorstellung gegen Stuttgart redete der Trainer mit seinen Spielern, die sich die Worte sichtlich zu Herzen nahmen und umsetzten.  <p> Obwohl man es somit eigentlich besser hätte wissen können, wurden die Rautenträger auch in der laufenden Spielzeit wieder einmal frühzeitig für tot erklärt: Nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte kam das Team zuletzt dann aber doch zunehmend in Fahrt.  </pre>


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<pre> Tröstete beim 2:4 im CL-Achtelfinale aber zumindest noch die (vergeblich) demonstrierte Moral über die irritierende Abwehrschwäche hinweg, fiel es bei der danach erlittenen 0:2-Pleite gegen den FSV Mainz schon deutlich schwerer, einen solchen unbedingten Willen zu erkennen.  <p> Kompakt und massiv standen die Darmstädter in der Abwehr und sorgten mit ihren schnellen Gegenstößen immer wieder für Gefahr.  <p>  Schlimmer noch: Die drei anderen Rückrunden-Duelle mit dem BVB, Mainz 05 und dem HSV gingen allesamt verloren. <p>  Platz 5 — der erste Nicht-Champions-League-Rang — ist nur noch zwei Punkte entfernt. „Wir müssen im nächsten Spiel eine Reaktion zeigen“, fordert Leverkusen-Sportchef Rudi Völler vor dem Heimspiel am 3Spieltag gegen den VfB Stuttgart.  <p> Damit blieb Leverkusen nicht nur zum zehnten Mal in Folge auswärts ungeschlagen, sondern es konnte eine richtige Reaktion auf die ärgerliche 0:2-Heimpleite gegen Schalke vom Spieltag zuvor, gegeben werden.  </pre>


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